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SCHULKUNST

Ausblick 2019
2019 bauen wir. Unter dem Titel "Bauhütte 2019" errichten wir den ersten öffentlichen Lehmweller-Neubau Europas. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aller Düsseldorfer Bildungseinrichtungen sind eingeladen mitzubauen. Anmeldungen sind ab den 15.11. möglich. Die Bauzeitenplanung hat aber schon lange begonnen.

2018
Zum zweiten Wittenberger Apfelfest in Düsseldorf am 08.10. 2018 gab es wieder Äpfel aus Wittenberge und aus der Urdenbacher Kämpe.
Am 21. und 23. September fanden Aktionen von Scheibe & Güntzel Artists in Wittenberger Weg open air statt. Das Lied vom Nussbaum, Nüsse knacken und noch viel mehr.

Im Juni blühen Wiesenblumen, die die Kinder der Kita und der GGS Südallee im März säten in allen Farben. Sogar Jurymitglieder für die Stipendiatenwohnung gehen Blumen pflücken. Seit Mai öffnet das Café einmal im Monat "Open Air". Am 20. März 2018 um 11:30 Uhr waren die Stipendiaten 2018, Hamburger Künstler Swaantje Güntzel und Jan Philip Scheibe mit dabei, als die Wiese um das Wiesencafé nach dem Bau der Bodenplatte neu eingesät wurde. Selina und Angelique stehen ihnen 2018 als Patinnen zur Seite. Die Samen stiftete der Imkerverein Apidea mellifica Düsseldorf.
Vom 15.01.-21.01.18 wurden die Möbel für das Wiesencafé auf der Internationalen Möbelmesse IMM Köln auf dem Stand der PBSA genutzt und gezeigt.

 

2017 Die Baustelle Wiesencafé war am 19.03.17 Gast der Kunstsammlung NRW. Familien aus aus ganz Düsseldorf arbeiteten mit.
Vom 04.04. bis zum 05.05.17 waren die Möbel für das Wiesencafé in der neuen Bibliothek der Hochschule Düsseldorf zu sehen.
Selina und Herr Stadtdirektor Burkhard Hintzsche eröffnen am 07.07.17 mit den ersten beiden Spatenstichen symbolisch die Baustelle am Wittenberger Weg.
Am 26.09.2017 wurde die Grundplatte betoniert.
Mit dem ersten Wittenberger Apfelmarkt am Wittenberger Weg wird der Treffpunkt Wiese Open Air eröffnet.

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Kunst verändert Schule und Gesellschaft, indem sie Kinder und Jugendliche aktiv daran beteiligt, Raum und Strukturen mit zu planen. Kunst und insbesondere die Kunst der Gegenwart beschäftigt sich mit dem Öffnen von Räumen. Künstler sind darin geübt Perspektiven zu wechseln und zu erkunden, wie solche Räume entstehen und welche äußere Form innere Freiheit verstärkt. Mittel für Kunst am Bau zu verwenden um Bauprozesse durch Künster und Künstlerinnen begleiten zu lassen öffnet Raum für die Erfahrung und die Lebensfreude, die aus Selber-Fühlen, Selber-Denken und Selber-Handeln wächst und aus der Entdeckung, dass diese Freiräume gemeinsame sind.


Sommer 2016 Päivi Kataiko von der UNI Dortmund besucht die Kinder der Alfred-Herrhausen-Schule auf der selbst geplanten Terrasse. Mit dabei ist eine Delegation von Schulentwicklern aus Monte Negro. Die Gäste sind beeindruckt. Gute Ideen gibt es viele, aber es gibt nur ganz wenige, die diese auch in die Tat umsetzen. Die Terrasse wurde für ihren innovativen Entwicklungsprozess und die besondere Formensprache mit dem Schulbaupreis NRW 2013 ausgezeichnet.

Mit gewachsenem Selbstbewusstsein, einem Resultat dieses Erfolges, stellten die Jugendlichen 2013 fest, dass ihrem Viertel in Düsseldorf Garath eine selbst konzipierte, gemeinsame Mitte fehlt: Ein offener Ort, an dem die Qualitäten der Menschen im Viertel und ihre Geschichten gewürdigt und sichtbar werden.
Den angrenzenden Betrieben fehlen Kantinen oder ein Mittagstisch. Die Jugendlichen der Alfred-Herrhausen-Schule haben durch die Schülerfirma bereits Erfahrungen mit Kochen und Catering gesammelt. Auf diese vorhandene Kultur wird aufgebaut. Gemeinsam mit den Anwohnern des Viertels, den Mitarbeitern der angrenzenden Betriebe sowie den Mitarbeitern der sozialen Einrichtungen im Viertel, wird dieser Ort erfunden und realisiert.

"Sichtbar machen des eigenen" und "gemeinsam etwas Besonderes schaffen" verstärkt Selbstwert und Potential von Gemeinschaft. Das Minderwertigkeitserleben der Bewohner des Viertels am Wittenberger Weg wurzelt darin außerhalb des Viertels als "anders", "fremd" wahrgenommen zu werden. "Man" erlebt sich in seinem Mangel. Die besondere künstlerische Herangehensweise arbeitet mit Potenzialen. Im Projekt entsteht ein Ort, in dem die eigene Kultur als stark erlebt werden kann. Das Viertel, seine Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen werden zu Gastgebern. Der Ort zum Geschenk für sich selbst und die Stadt.

 

Das "Wiesencafé" von Kevin und Marc. Es wurde am 19.05.2014 zur Probe aufgebaut. Mehr zu diesem Projekt erfahren Sie unter "Arm oder Reich?", "Ideen sammeln", "Zusammenarbeit".

Unter "aktuelles" können Sie sich einen Überblick über die aktuellen Aktivitäten verschaffen. Im Beiratsblog und unter den Rubriken Fachtag Schulkunst und Beiratsprotokolle finden Sie Reflexionen zum Projekt.